Auf dieser Führung über den Kölner Friedhof Melaten erfahren Sie viel Interessesantes über Menschen, die in den vergangenen Jahrhunderten die Geschicke der Stadt bestimmten. Oder die besondere Eigenarten pflegten. Manche von ihnen wären schon vergessen, hätten sie nicht ein besonderes Gab auf Melaten.

Vom Leprosenhaus zur „Millionenallee“

Für die Kölner war es ein Schock, als Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts die Bestattungen auf Kirchhöfen untersagte. Daher war die Anlage eines neuen Zentralfriedhofs außerhalb der Stadtmauer erforderlich. Doch hier waren früher Außenseiter der Gesellschaft hingerichtet worden. Außerdem war hier im Mittelalter das Aussätzigenheim, das Leprosenheim der „Malades“, der Kranken, gewesen. Und hier sollten sich die katholischen Kölner begraben lassen? Nie im Leben!

Um den neuen „Gottesacker“ für die Kölner attraktiver zu machen, erhielt der Priester und frühere Rektor der Universität Ferdinand Franz Wallraf diese Aufgabe.  So erfahren Sie auf unserer kurzweiligen Melaten-Führung, wie ihm das gelang. Und wieso die Kölner schließlich ein Vermögen ausgaben, um das letzte Haus für die Ewigkeit zu gestalten.

Auf Wunsch führt Sie die Autorin des Buches „Der Kölner Friedhof Melaten“ Ilona Priebe über den Friedhof.

Kosten für diese Stadtführung, Dauer 2 Stunden:
Pro Gruppe bis max. 15 Personen:       € 145,00 brutto
Pro Gruppe bis max. 25 Personen:       € 165,00 brutto
Fremdsprachenzuschlag:                      € 10,00 brutto je angefangene Stunde
(die angegebenen Bruttopreise enthalten 19% MWSt.)
zzgl. Friedhofsabgabe a ndie Stadt Köln

Weitere Themenführungen auf dem Friedhof Melaten: Prominente auf Melaten, Karnevalistisches auf Melaten, Frauen auf Melaten, Bestatungsriten und Grabsymbolik auf Melaten, Met de Schmitzens üvver Melote.